Ortschaftsrat Schlegel (Zittau) setzt NPD-Antrag um – Kinderbegrüßungsgeld eingeführt

„Die Mühlen mahlen langsam, aber sie mahlen“, so die NPD-Stadträtin Antje Hiekisch zur Umsetzung des Antrages der NPD zur Einführung des Kinderbegrüßungsgeldes.

Ortschaftsrat Schlegel setzt NPD-Antrag um – Kinderbegrüßungsgeld eingeführtZittau geht sehenden Auges der demographischen Katastrophe entgegen. Schon heute beträgt das Durchschnittsalter 48,5 Jahre. Nicht viel besser sieht der Durchschnitt des Landkreises Görlitz aus, der immerhin noch einen Altersdurchschnitt von 48,1 Jahre ausweist. „Um erste Anreize für eine kinderfreundliche Stadt zu schaffen, beantragte ich im März 2011 die Einführung eines Kinderbegrüßungsgeldes. Realitätsfern lehnten 17 Stadträte von 24 anwesenden Stimmberechtigten den Antrag ab, so unter anderem die Ewiggestrigen der SED-Nachfolgepartei DIE LINKE. Wie zum Trotz findet der Antrag nun dennoch seine Umsetzung im Zittauer Ortsteil Schlegel.

Sachsen wird immer älter. Von 39,4 Jahren im Jahr 1990 stieg das Durchschnittsalter auf mittlerweile 46,4 Jahre. Noch schlechter schneidet der Landkreis Görlitz ab, wobei die Große Kreisstadt Zittau mit dem gesamten Süden des Landkreises mit fast 50 Jahren ein unrühmliches Schlußlicht darstellt. Wird nicht gehandelt, wird die Einwohnerzahl im Landkreis Görlitz bis 2020 um weitere 15,2 Prozent sinken. Es besteht somit dringender Handlungsbedarf. Sozioökonomische Anreize müssen geschaffen werden, Arbeitsplätze, Steuererleichterungen und eben auch die Geburtenförderung, wie es das Kinderbegrüßungsgeld darstellt. Dieses beantragte die NPD im Stadtrat der Großen Kreisstadt Zittau im Rahmen der Haushaltsberatungen frühzeitig im Jahr 2011 und wird nun im Zittauer Ortsteil Schlegel umgesetzt [>> Antrag laden >> PDF]

Antje Hiekisch (NPD), Stadträtin der Großen Kreisstadt Zittau

Antje Hiekisch (NPD), Stadträtin der Großen Kreisstadt Zittau

Die NPD-Stadträtin Antje Hiekisch sagte heute hierzu: „Es offenbart sich, daß die NPD als soziale Heimatvertretung erneut entscheidender Impulsgeber für eine zukunftsweisende Politik ist. Die Einführung des Kinderbegrüßungsgeldes, so wie ich es 2010 und 2011 beantragte und damit in die Diskussion brachte, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Weitere Schritte müssen folgen. Ich denke z.B. an die wohnortnahe Kinderbetreuung und den sofortigen Verzicht auf Schulschließungen. Nicht die Kinder sollen den Schulen hinterher ziehen, vielmehr müssen alternative Schulangebote wie im skandinavischen Raum in Betracht gezogen werden. Konkret werde ich nun nachhaken, welche Maßnahmen im Rahmen der ‚Förderrichtlinie Demographie‘ bereits beantragt wurden bzw. möglich sind.“

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